
Lalor Roddy
Filmografie
Aileen O’Hara lebt gemeinsam mit ihrem Mann Con, ihrem Schwiegervater Paddy und der erwachsenen Tochter Erin in einem Haus in einem windgepeitschten irischen Küstendorf. Wie viele Menschen dort arbeitet sie für die örtlichen Fischereibetriebe, ebenso wie Aileens Freundin und Kollegin Sarah, die eine unglückliche Ehe mit Francie führt. Während einer Trauerfeier für einen ertrunkenen Fischer taucht Aileens und Cons Sohn Brian plötzlich auf, der das Land vor Jahren verlassen hatte, um in Australien sein Glück zu suchen. Aileen ist glücklich, dass Brian wieder da ist und unterstützt ihn dabei, die Austernfarm von Großvater Paddy wiederzueröffnen – mit nicht ganz legalen Mitteln. Die Lüge, die Aileen ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern allen auftischt, um ihren Jungen zu schützen und voranzubringen, soll nicht die einzige bleiben.

Grabbers
Science Fiction Komödie Thriller Horror Mystery2012•1h 34min
Irland, Vereinigtes Königreich
Regie: Jon Wright
Auf Erin Island passiert niemals etwas Aufregendes beruhigt Inselpolizist O’Shea seine neue Kollegin. Doch plötzlich verschwinden Fischer, tote Wale säumen den Strand und der alte Paddy hat in seiner Reuse ein ziemlich bizarres Wesen aus dem Wasser gezogen. Das Unglaubliche ist geschehen: Tentakelreiche Aliens sind auf der Insel eingefallen. Die bösartige Brut liebt Wasser und saugt Blut, was für die Einheimischen eher unbekömmlich ist. Aber warum hat ausgerechnet Paddy die Begegnung mit den hungrigen Außerirdischen überlebt? - Er war mal wieder hackedicht - und das mögen die fremden Besucher gar nicht. Damit ist die Überlebensstrategie der Inselbewohner klar: saufen, saufen, saufen … Doch selbst Iren können nicht so schnell trinken, wie die fruchtbaren Gäste sich vermehren ...

Hunger
Drama Historie Historisches Drama Historisches Ereignis2008•1h 36min
Irland, Vereinigtes Königreich
Regie: Steve McQueen
Für die einen ist er ein Held und Märtyrer, für die anderen ein Terrorist oder ein gewöhnlicher Krimineller. Bobby Sands ist 1981 im Alter von 27 Jahren im Maze-Gefängnis in Nordirland verhungert – aus freiem Willen. Mit seinem Tod wollte er die britische Regierung zur Anerkennung der IRA-Häftlinge als politische Gefangene zwingen. Nacheinander sind ihm noch neun Mithäftlinge in den Hungertod gefolgt. Sands starb am 5. Mai 1981. Fünf Monate später erlaubte die britische Regierung den Gefangenen, Zivilkleidung zu tragen. Auch die meisten übrigen Forderungen wurden in der Folgezeit erfüllt, wenn die IRA-Häftlinge auch nie offiziell als politische Gefangene anerkannt wurden.
