
Catherine Frot
Filmografie
Nach zehn Jahren kehrt Jérémie in seinen Heimatort Saint-Martial im Südosten Frankreichs zurück, um an der Beerdigung des Dorfbäckers Jean-Pierres teilzunehmen. Als Teenager war Jérémie dessen Lehrling – und vielleicht noch mehr. Von Vincent, dem latent gewalttätigen Sohn des Verstorbenen, wird Jérémie mit Argwohn empfangen, aber auch mit unterschwelligem Begehren. Die Bäckerswitwe Martine bietet ihm einen Schlafplatz an und sucht etwas direkter seine körperliche Nähe. Ambivalente sexuelle Spannungen erzeugt der mysteriöse Rückkehrer auch bei Bauer Walter und dem neugierigen Pfarrer Grisolles. Als Vincent spurlos verschwindet, fällt der Verdacht schnell auf Jérémie.
Eve Vernet führt eine traditionsreiche Gärtnerei im französischen Burgund. Acht Jahre ist es her, seit Eves Rosen mit der begehrten 'Goldenen Rose' ausgezeichnet wurden und das Geschäft florierte. Nun ist die internationale Großzüchterei ihres Konkurrenten Constantin Lamarzelle der neue Stern am Rosenhimmel und Eves Blumenparadies von der Pleite bedroht. Unverhoffte Hilfe kommt ausgerechnet von drei durch ein Resozialisierungsprogramm neu eingestellte Mitarbeiter. Sie haben zwar von Botanik keine Ahnung, kennen sich aber in Sachen Diebstahl und Einbruch bestens aus. Mit ihnen macht sich Eve auf zum Hochsicherheits-Zuchtimperium von Lamarzelle und entführt eine der kostbarsten Rosen der Welt. Jedoch muss Eve bald feststellen, dass die Wunder des Lebens nicht berechenbar sind. In ihrer neuen Kollegengemeinschaft begegnet ihr ein unverhofftes, kleines Glück, dessen Schönheit sogar die einer frischen Rosenblüte schlägt...

Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne
Komödie Drama Musik Showbusiness-Drama Erzählmusical2015•2h 7min
Belgien, Frankreich
Regie: Xavier Giannoli
Zu Beginn der "Goldenen Zwanziger" des vergangenen Jahrhunderts widmet die reiche Marguerite Dumont ihr Leben der Musik. Umgeben von falschen Freunden und einem Ehemann, der sie zu spät liebt, hält sie sich für eine große Sopranistin und lässt sich als Diva umjubeln, ohne zu wissen, dass sie über Null-Talent verfügt und sich die Claqueure über sie lustig machen. Als sie in ihrem ersten Konzert vor richtigem Publikum auftritt, kommt die Stunde der Wahrheit.

Die Köchin und der Präsident
Komödie Drama Satire Politdrama2012•1h 35min
Frankreich
Regie: Christian Vincent
In Christian Vincents Komödie kocht die Provinzköchin Hortense für den französischen Präsidenten. Doch mit dieser Aufgabe macht sie sich nicht nur Freunde. Hortense Laboise ist eine Köchin in der französischen Provinz. Eines Tages bekommt sie ein überraschendes Angebot: Im Elysée-Palast fragt man an, ob sie nicht für den französischen Präsidenten Mitterand kochen und für dessen Speisenzusammenstellung verantwortlich sein wolle. Die selbstbewusste Köchin nimmt den Auftrag mit Freuden an und bewährt sich in der ungewohnten Umgebung. Der Präsident ist begeistert von ihren Gerichten, exquisiten Zutaten und ihrem Geschmack und baut alsbald ein persönliches Verhältnis zu Hortense auf. Diese ist im Palast für ihre unkonventionelle Art bekannt. Auch ihre besondere Beziehung zu Mitterand bleibt kein Geheimnis, was Hortense einige Neider beschert. Sie muss sich entscheiden, ob sie trotz Problemen weiterhin für den mächtigsten Mann Frankreichs arbeiten möchte.
Mehrere wohlhabende Bürger treffen sich regelmäßig zu einem "Dinner". Jeder hat dabei einen "Trottel" mitzubringen, über die man sich dann beim Essen lustig machen kann. Der Verleger Brochant ist für diese Woche noch auf der Suche nach einem Trottel und findet einen über einen Freund, nämlich den angeblichen Supertrottel Pignon, der Finanzbeamter ist und aus Streichhölzern z.B. den Eiffelturm, Brücken und Fahrzeuge bastelt. Brochant bestellt Pignon zu sich, um ihn zum Dinner mitzunehmen. Bevor Pignon ankommt, klemmt sich Brochant den Ischiasnerv ein und ist daher nicht in der Lage, zum Dinner zu gehen. Als Pignon dann auftaucht, verläuft der Abend ganz anders, als Brochant sich das vorgestellt hat...
Diese Woche, wie jede Woche, Abendessen mit der ganzen Familie, als da sind: Mutter, guter und missratener Sohn, aufmüpfige Tochter und die Schwiegertochter, mit der niemand spricht, kurz, die ganz normale französische Familie mit Hund. Aber anders als sonst sagt im Laufe des Abends jeder dem anderen einmal so richtig die Meinung.



