
Barbara Ronchi
Filmografie
Die Geschichte von Edgardo Mortara, einem kleinen jüdischen Jungen in Bologna, Italien, der 1858, nachdem er heimlich getauft worden war, seiner Familie weggenommen wurde, um als Christ erzogen zu werden. Der Kampf seiner Eltern um die Befreiung ihres Sohnes wurde Teil eines größeren politischen Kampfes, bei dem das Papsttum gegen die Kräfte der Demokratie und der italienischen Einigung antrat.
Dante (Edoardo Leo) führt eine wunderbare Beziehung mit seiner Freundin Alice (Barbara Ronchi), aber er hat eine schlechte Beziehung zur Zeit: Von den vielen Verpflichtungen seines Alltags absorbiert, kommt er immer zu spät und hat den Eindruck, dass sein Leben zu schnell verläuft. Das passiert auch an seinem 40. Geburtstag, als er mit stundenlanger Verspätung bei seiner eigenen Party auftaucht. Am nächsten Morgen wacht er jedoch auf und stellt fest, dass er bereits ein weiteres Jahr älter ist. Plötzlich ist Alice im vierten Monat schwanger und auch sonst stell er sich die Frage: was ist mit dem Rest des Jahres passiert? Der Vorfall wiederholt sich und Dante zerrinnt die Zeit buchstäblich zwischen seinen Fingern - kann er der Zeitspirale entkommen?
1764 geht der Josef Mysliveček nach Italien, um Komposition zu studieren. Doch Italien hat nicht gerade auf den jungen Prager Müllerssohn gewartet, und es folgt eine lange Durststrecke. Schließlich bekommt er mit Hilfe einer Mäzenin die Chance, seine erste Oper vor dem König aufzuführen. Es ist sein Durchbruch. Doch bald darauf erkrankt der inzwischen vielgefragte Komponist …

Lost City: Das Gesetz der Straße
Action Krimi Science Fiction Drama2021•1h 57min
Italien
Regie: Alessandro Celli
In der nahen Zukunft: Taranto ist eine Geisterstadt, beherrscht von zwei rivalisierenden Banden und eingezäunt mit Stacheldraht. Nicht einmal die Polizei wagt es, dieses Gebiet zu betreten. Die Ärmsten kämpfen hier ums Überleben. Auch die beiden befreundeten Waisen Pietro und Cristian träumen von einem besseren Leben im benachbarten New Taranto und lassen sich von einer der Gangs anheuern.
Der zehnjährige Valerio ist ein Eigenbrötler, der sich lieber in eine Fantasiewelt zurückzieht als mit anderen Kindern zu spielen. Eines Nachts ereignet sich vor dem Haus in Rom, in dem er mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester wohnt, eine Schiesserei. Sein Vater Alfonso, Vize-Polizeipräsident, ist Ziel eines terroristischen Angriffs und wird verletzt. Valerio wird Zeuge des Geschehens. Er ist verwirrt und verängstigt, lässt jedoch seine Eltern im Glauben, dass er nichts mitbekommen und geschlafen hat. Diese sind erleichtert, denn sie versuchen so gut als möglich, die Kinder von der schwierigen Realität abzuschirmen. In den 1979er-Jahren gehören Attentate zum Alltag in Italien und Alfonso ist ein erklärtes Ziel der Terroristen und braucht 24 Stunden Polizeischutz. In diesen schwierigen Tagen lernt Valerio den etwas älteren, rebellischen Christian kennen. Christian scheint aus dem Nichts zu kommen.




